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Alte Hunde brauchen Bewegung

Halten Sie Ihren vierbeinigen Freund im Alter fit

Regelmäßige Bewegung ist ein genauso wichtiger Bestandteil eines gesunden Hundelebens wie richtige Ernährung, Pflege und regelmäßige Tierarztbesuche. Idealerweise beginnen Sie bereits im Welpenalter mit dem Training und behalten dies während des gesamten Lebens Ihres Hundes bei.

Wenn der Hund altert, verringert sich die körperliche Belastbarkeit und das Training muss darauf abgestimmt werden. Besprechen Sie das Übungsprogramm mit ihrem Tierarzt. Er wird Ihren Hund körperlich untersuchen und kann ihnen sagen, welche Übungen für ihn geeignet sind. Einige Aktivitäten können, falls körperliche Einschränkungen vorhanden sind, für ältere Hunde ungeeignet sein.

 

Warum körperliches Training für alternde Hunde wichtig ist

Bewegung ist aus vielerlei Gründen für Ihren älteren Hund wichtig. Allem voran unterstützt körperliches Training die Erhaltung eines gesunden Körpergewichts. Übergewicht kann zu einer ganzen Reihe gesundheitlicher Probleme führen. Wiegt der Hund zu viel, muss sein Herz mehr arbeiten. Durch diesen Dauerstress wird das Herz geschwächt, worunter alle anderen Organe leiden, einschließlich Gehirn, Lunge, Leber und Nieren. Mit der Zeit leiden diese Organe schwer und es besteht die Gefahr lebensbedrohlicher Erkrankungen.

Auch Arthrose, die gerade in älteren Jahren vielen Hunden Schmerzen bereitet, kann sich, durch die zusätzliche Belastung der Gelenke durch Übergewicht, verschlimmern.

Es ist jedoch möglich, mit Hilfe moderater Bewegung das Fortschreiten der Degeneration der Gelenke, die von Arthrose betroffen sind, zu verzögern.

Auch die geistige Gesundheit Ihres Hundes kann von regelmäßiger Bewegung profitieren. Die körperliche Aktivität versorgt das Gehirn mit ausreichend Sauerstoff und allen benötigten Nährstoffen.

 

Verhaltensregeln

Wie bereits oben erwähnt, sollten Sie das Bewegungsprogramm Ihres Hundes mir Ihrem Tierarzt besprechen. Er kann Ihnen sagen, welche Bewegungsarten Sie bei Ihrem Tier besser nicht machen sollten, um bestehende Einschränkungen nicht noch zu verschlimmern und Ihnen spezielle Übungen zeigen, die Ihren Hund in seiner Beweglichkeit unterstützen. Außerdem können Sie mit ihm über die Häufigkeit und Dauer des Trainings sprechen.

  • Ebenfalls mit Ihrem Tierarzt sprechen sollten Sie, wenn Ihr Hund beim Training stark ermüdet, hustet oder unter Atemnot leidet.
  • Ist ihr Hund müde oder hat im Moment keinen Spaß an der Bewegung – lassen Sie es für den Moment sein! Zwingen Sie ihn bitte nicht!
  • Vermeiden Sie bei Hitze und bei feucht-kaltem Wetter körperliche Anstrengungen im Freien. Gerade bei Hitze genügen oft schon ein paar Minuten körperliche Anstrengung um den Hund kollabieren zu lassen.
  • Achten Sie auf die körperlichen Grenzen Ihres Hundes: Viele ältere Hunde möchten beim Laufen oder Gehen mit dem Tempo ihres Besitzers mithalten. Sie wissen nicht wo ihre Grenzen sind und wann es Zeit zum Ausruhen wäre. Wenn Sie also merken dass Ihr Hund Mühe hat, mit Ihnen Schritt zu halten, gehen Sie etwas langsamer und machen bei den Spaziergängen immer wieder kleine Pausen.

 

Die tägliche Bewegung soll Spaß machen – Ihnen und Ihrem Hund. Angepasst an die Bedürfnisse und Eigenheiten Ihres alten Hundes können Sie beide diese gemeinsame Zeit genießen. Und Sie stellen damit die Weichen für ein langes und glückliches Hundeleben.




 

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