Hunde altern ziemlich schnell und plötzlich sind unsere besten Freunde alte Hunde. Wenn Ihr Hund den Übergang von erwachsenen zum alten Hund durchläuft, werden Ihnen einige Veränderungen auffallen. Neue, besondere Anforderungen müssen nun erfüllt werden.

Zu wissen, was Sie erwarten kann, hilft Ihnen, sich auf diese Zeit vorzubereiten und besser mit ihrem alten Hund umzugehen.

Ab wann sind Hunde alt?

Bei den meisten Hunden beginnt mit etwa 7 Jahren das Alter. Diese Zahl kann je nach Rasse und Gesundheitszustand variieren. So altern kleine Rassen später und besonders große Rassen deutlich früher.

Mit welchen Veränderungen müssen Sie rechnen wenn Ihr Hund alt wird?

Als erstes werden Sie vermutlich feststellen, dass Ihr Hund weniger aktiv ist. Ähnlich wie bei uns Menschen, haben alte Hunde weniger Energie als in jungen Jahren.
Weit verbreitet sind Gewichtsveränderungen bei alten Hunden. Durch die geringere Aktivität verändert sich der Stoffwechsel, was wiederum zur Gewichtszunahme oder -abnahme führen kann.
Viele Krankheiten tauchen bei alten Hunden häufiger auf. Unter anderem sind das Erkrankungen der Zähne, Herzprobleme und Nierenkrankheiten. Aber auch Diabetes, Arthrose, Krebs und geistige Fehlfunktionen können den Hunde-Senioren zu schaffen machen.
Die folgenden Symptome sind weit verbreitet und können darauf hinweisen, dass Ihr alter Hund krank sein könnte:

Wenn Sie eines dieser Symptome bei Ihrem Hund feststellen, sollten Sie ihn vom Tierarzt durchchecken lassen.

Alte Hunde

Wie kann ich alte Hunde glücklich und gesund halten?

Es viele Möglichkeiten den Lebensstil Ihres Hundes an das Alter anzupassen. So kann er seine alten Tage möglichst gesund und mit einer altersentsprechend hohen Lebensqualität verbringen.

  • Wechseln Sie sein Futter und stellen ihn auf spezielles Senioren-Futter um. Hochwertiges Senioren-Hundefutter ist auf den veränderten Stoffwechsel und die speziellen Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmt. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Hund auch in dieser Lebensphase optimal versorgt ist.
  • Erhöhen Sie die Häufigkeit der tierärztlichen Routine-Untersuchungen. Sie sind eine hervorragende Möglichkeit, entstehende Krankheiten schon im Frühstadium zu erkennen. Rechtzeitige Behandlungen erhöht die Heilungschancen oder mildert zumindest den Krankheitsverlauf ab.
  • Beobachten Sie Ihren Hund nun besonders genau. Schon kleine Veränderungen in seinem Verhalten können darauf hindeuten, dass er sich nicht wohl fühlt.
  • Passen Sie den Tagesablauf an die veränderten Bedürfnisse des Hundes an. Denken Sie daran, dass er weiterhin körperliche Aktivität braucht. Sie müssen vielleicht häufiger mit ihm Gassi gehen als früher, weil er nicht mehr so lange anhalten kann.

Ihrem alten Hund ein glückliches und gesundes Alter zu ermöglichen erfordert zwar viel Aufmerksamkeit und einige Veränderungen. Doch wenn Sie die hier zu findenden Tipps und Informationen beherzigen, können Sie mit einfachen Schritten dem Hund helfen, einen lebenswerten Lebensabend zu verbringen.